PROJEKTE

Mobile Bäume

 

Moosburg, Juli 2013. Dem ortskundigen Besucher Moosburgs dürften die mobilen Bäume im Zentrum der Stadt Moosburg schon ins Auge gefallen sein. Sieben Topfpflanzen verschönern seit dem Juni die Moosburger Innenstadt. Derzeit vor dem Rathaus, am Stadtplatz und im Weingraben und bilden so ein sichtbares, grünes Ensemble.

Wer und was stecken dahinter?

Im Rahmen der Städtebauförderung wurden ein eigener Prozess und eine eigene Arbeitsgruppe installiert: Die öffentlich-private Partnerschaft, die von der Lenkungsgruppe, die paritätisch aus privaten und öffentlichen Geldgebern besetzt ist, geführt wird. Neben vielen Projekten und Maßnahmen wie zum Beispiel der Finanzierung der Sommernacht und des Mittelaltermarktes, sowie der Installation der Camping-Versorgungssäule hatte man sich entschieden, zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt mobile Bäume an wechselnden Einsatzorten zu platzieren.

Für die Auswahl der Bäume wurde der Rat von Grün-Experten eingeholt.

Die Anforderungen waren: Die Bäume sollten sich in das Veranstaltungskonzept der Sommernacht fügen, sie sollten transportfähig sein und eine Größe aufweisen, die über einen längeren Zeitraum in Töpfen überlebensfähig wäre und sich in das Stadtbild gut integrieren lassen. Nun kann sich der Besucher Moosburgs über den Anblick von zwei Olivenbäumen, drei grünen Ahornbäumen und zwei roten Ahornbüschen in variabel einsetzbaren und gestaltbaren Holztrögen freuen. Der Clou beim Material Holz: Es kann, je nach farblicher Gestaltung, von elegant bis modern oder rustikal erscheinen. Das junge Holz lässt sich gut im „Originalzustand“ verwenden, im zweiten Schritt werden die Naturtöne übermalt werden. In den nächsten Jahren sind entsprechend unterschiedlichste Farbvarianten geplant.

Im Laufe der Zeit werden die Bäume, neben der Nutzung für Veranstaltungen, verschiedene Standorte einnehmen.

Beauftragt mit der Umsetzung dieses Projekts wurde die Moosburg Marketing eG. Deren Mitglied Gärtnerei Beubl war hier beratend und in der Umsetzung tätig. In einer gemeinsamen Aktion mit Stadtgärtnerei und Bauhof wurden die derzeitigen Standorte festgelegt.